Freitag, 23. Mai 2014

Telefonat um Telefonat ...

...kämpft man sich voran...

In letzter Zeit war es hier ziemlich ruhig. Das lag jedoch daran, dass auf der Baustelle selbst nicht viel passiert ist. Grund dafür ist immer noch unsere fehlende Baugenehmigung. Nachdem wir unseren Bauantrag gestellt hatten, wurde uns der Eingang am 1.4. bestätigt. Fröhlich waren wir auf eine 4-wöchige Frist bis 1.5. eingestellt.

Nach unserem Besuch im Bauamt am 15.4. (gemeinsam mit Frau Troge sowie Herrn Fandrich, siehe Beitrag) mussten wir nun auf die Baugenehmigung der Straße warten. Diese steht nach wie vor aus. Seit Mitte April heißt es, dass eine Stellungnahme der Straßenverkehrsbehörde in Werder fehlt um bei der Straße weiter verfahren zu können. Bisher haben wir uns 2x telefonisch beim Bauamt erkundigt, wie der aktuelle Stand ist - woraufhin das Bauamt bei der Straßenverkehrsbehörde angefragt hat. Leider ohne Erfolg.

Am 6.5. wurde uns nun zuletzt gesagt, dass es noch "maximal 2 Wochen dauern" würde und wir uns solange noch gedulden müssten. Das haben wir getan und am 20.5. erneut telefonisch angefragt. Der Stand war jedoch unverändert. Auch in unserem mittlerweile endlich freigeschaltetem Online-Zugang zum Bauantrag war weit und breit nichts von einer Genehmigung zu lesen. Nachdem wir am Telefon etwas nachgehakt haben, wurde uns zumindest zugesichert, dass sich das Bauamt erneut bei der Straßenverkehrsbehörde nach der fehlenden Stellungnahme erkundigt. Eine Stunde später durften wir dann erneut anrufen und erfuhren nach nochmaligem Nachfragen, dass die Stellungnahme demnächst kommt, diese jedoch nicht gänzlich positiv ausfällt. So wurde u.a. bemängelt, dass auf der Straße "Begegnungsverkehr nicht uneingeschränkt möglich wäre". Bitte was? Es ginge wohl darum, dass die Fahrbahn zu schmal ist, so dass 2 Fahrzeuge nicht aneinder vorbeifahren könnten, was uns nicht ganz klar ist, da wir dies schon mehrfach vor Ort gemacht haben.

Der zuständige Sachbearbeiter im Straßenverkehrsamt war am Dienstagnachmittag (einziger Tag in der Woche mit Sprechzeit) per Telefon jedoch nicht erreichbar. Unsere Nerven lagen an diesem Abend blank. :-/

Am nächsten Tag jedoch haben wir ihn schließlich telefonisch erreicht und eine kuriose Aussage bekommen. Kurz darauf hatten wir seine Vorgesetzte am Telefon, welche uns eher Positives zu verkünden hatte. Zwar gäbe es definitiv Auflagen bzgl. der Straße, jedoch besteht kein Problem bzgl. des Ausweichens zweier Fahrzeuge, da ja z.B. auf die Grundstückseinfahrten ausgewichen werden könne. Jawoll - so sehen wir das auch! Weitere Einschränkungen oder Auflagen wurden an das Bauamt mitgeteilt, so dass wir uns dort wieder erkundigen mussten. Also auf zum nächsten Telefonat!!

Vom Bauamt wurde uns anschließend - müüüühsam und nur nach mehrfacher Nachfrage - mitgeteilt, dass für die Straße z.B. ein Tempo-30-Schild zu beantragen wäre, der Durchgangsverkehr für LKW gesperrt werden solle und das evtl. noch nicht fertiggestellte Stück am Ende der Straße noch fertig gepflastert werden müsse. Dies seien, so die Aussage des Bauamtes allerdings Dinge, die angabegemäß nicht uns, sondern die Straßenerbauer, d.h. die Verkäufer des Grundstücks und der Straße betreffen. Nach erneutem Nachfragen haben wir uns das auch bestätigen lassen und haben schließlich den Satz zu hören bekommen, dass "wir Ihnen nun eine Baugenehmigung schriftlich zukommen lassen". Man musste schon genau hinhören, da es in einem Nebensatz fiel.

Mittlerweile ist dies auch online eingetragen und wir haben endlich wieder die Situation, dass wir ernsthaft auf Post warten können (was wir in den letzten 7 Wochen leider vergeblich gemacht haben).

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