Freitag, 15. November 2013

Baugrundgutachten

[Donnerstag, 2013-11-14]

Ca. 13 Uhr bekam ich einen Anruf "... die Bodenuntersuchung für das Baugrundgutachten könnte heute noch erfolgen". Erst gerstern haben wir die Untersuchung in Auftrag gegeben und höflich gebeten, ob es diese Woche noch durchgeführt werden könnte. Schneller geht es nun wirklich nicht :-)

Da ich (Mario) gern dabei sein wollte, habe ich mit dem durchführenden Unternehmen abgestimmt, dass wir uns ca. 14 Uhr auf dem Grundstück treffen. Als ich dort ankam, waren die Untersuchungen bereits im Gange. Bei der 2. Bohrung konnte ich dann dabei sein. Es ergab sich ein sehr aufschlußreiches Gespräch mit dem netten Ingenieur, welcher erste Rückschlüsse auf die Bodenbeschaffenheut geben konnte.




Nach erster Auskunft scheint bei der Errichtung eines Kellers eine Ausführung als sog. "weiße Wanne" notwendig zu sein, da sich im Erdreich eine ca. 50cm tiefe Tonschicht auf Höhe des späteren Kellers befindet. Die Tonschicht hat lt. Aussage des Fachmanns leider die ungünstige Eigenschaft, dass sie sehr viel Wasser aufnehmen und speichern kann, was zu Rückstauungen am Kellermauerwerk führen kann und damit letzlich auch zu "drückendem Wasser". Und ein feuchter Keller ist ja genau das, was wir nicht haben möchten.

Ob wir angesichts dieses Ergebnisses noch am beabsichtigten Kellerbau festhalten werden, müssen wir dann nach Vorliegen konkreter Angebote entscheiden. Bisher sind die Aussagen, mit welchem Aufpreis man ggü. einem "normalen Keller" rechnen muss, sehr schwammig (ca. 30 bis 100% Aufpreis). Weiterhin müssen wir noch herausfinden, ob und wann eine Hebeanlage mit Rückstausicherung notwendig wäre. Diese kann bei fäkalienfreiem Schmutzwasser als Kleinhebeanlage ausgeführt werden. Ein entsprechender Anschluss an die Hausleitungen muss in jedem Falle berücksichtigt werden, da Waschmaschine und Co. im Keller untergebracht werden sollten.

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